Erzähltext: characterization
Übung 1
| 1 · di | Nirgends steht, dass Rafael stolz ist. Du schließt es aus dem selbst gemalten Schild (Z. 12–13). Schreib deshalb he is presented as proud oder this suggests, nicht the narrator tells us. |
| 2 · Kl | Ein Bild von „Einwanderervätern“ statt dieser Figur. Von Geld ist im Text keine Rede; Z. 10–11 zeigt nur, womit er angefangen hat. |
| 3 · Et | Der Beleg ist gut, das Adjektiv nicht: nice sagt nichts. Treffender ist attentive: Er achtet auf das, was seinen Gästen wichtig ist. |
| 4 · oS | Das Zitat steht allein. Es fehlt, was die Stelle über ihn verrät. |
| 5 · oB | Kein Beleg, und der Text stützt es auch nicht: Das Kratzen stockt und geht „slower than before“ weiter (Z. 30–31), dann schiebt er das Gespräch auf (Z. 32–33). Das wirkt eher uneasy als wütend. |
When he tells Lucía that „Mrs Kowalski wants the corner booth fixed“ (l. 14), he shows that he is attentive: he knows what his regular customers need and takes care of it.
Übung 2: mögliche Funde
| Z. 8–9 · H | careful: „the same slow care“, sogar bei der täglichen Routine |
| Z. 10–11 · E | determined: Der Erzähler berichtet, dass er mit fast nichts angefangen hat. |
| Z. 12–13 · H / U ✓ | proud: Er hat das Schild mit seinem Namen selbst gemalt. |
| Z. 14–17 · R | attentive: die kaputte Bank, „the small things“ |
| Z. 15–19 · R / E ✓ | hopeful: „when this place is yours“, so oft gesagt wie übers Wetter |
| Z. 14–15, 27 · H, R | reserved: spricht, ohne sich umzudrehen; antwortet nur „Mm.“ |
| Z. 29–33 · H, R | uneasy: Das Kratzen stockt und wird langsamer; er schiebt das Gespräch auf. |
✓ Das Paar, das sich am deutlichsten reibt: der Stolz auf das Diner und die Erwartung, dass Lucía es übernimmt. Andere Paare sind möglich, etwa reserved und attentive, wenn du sie belegst. D (Denken) kommt beim Vater nicht vor: Der Erzähler zeigt ihn nur von außen (S. 32).
Übung 3: ein möglicher Absatz
On the one hand, Rafael is proud of what he has built: he arrived „with one suitcase“ (l. 10), and now his own name stands above the door (ll. 12–13). On the other hand, this pride becomes an expectation for his daughter: he speaks of the day „when this place is yours“ (ll. 15–16) as naturally as of „the weather“ (l. 19). This suggests that he sees the diner as his gift to her, so for Lucía, telling him about the university would mean refusing his life’s work.
Das muss drin sein
- Zwei Seiten des Vaters, die sich reiben, jede mit einem genauen Adjektiv und einer Stelle.
- Ein Schluss vom Beleg auf die Figur, als eigene Deutung formuliert (this suggests), nicht als Aussage des Erzählers.
- Was das für Lucía und ihren Konflikt bedeutet.
Typische Fehlgriffe
- Klischee statt Text: „He is a typical immigrant father.“ Charakterisiert wird die Figur, die dasteht.
- Urteil ohne Beleg: „He is selfish.“ Der Text zeigt eher, dass er ihre Wünsche nicht kennt.
- Zwei Eigenschaften, die sich nicht reiben (careful und proud): Dann fehlt die zweite Seite.