Allgemeine Geschäftsbedingungen

EasyAbi Englisch

Allgemeine Geschäftsbedingungen.

Stand: 22. Juni 2026. Diese AGB gelten für Verträge über den digitalen Online-Kurs zur Englisch-Abiturvorbereitung.

§ 1 Geltungsbereich, Anbieter, Vertragspartner und Begriffe

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über digitale Inhalte und Online-Kurse, die über die Website easyabi-englisch.de zwischen dem Anbieter und dem Kunden geschlossen werden.

(2) Anbieter ist:

Sebastian Aufdemkamp, handelnd unter der Geschäftsbezeichnung „EasyAbi Englisch“ (Einzelunternehmen)
Waldweg 55, 48163 Münster
E-Mail: info@easyabi-englisch.de

„EasyAbi Englisch“ ist eine Geschäfts- bzw. Projektbezeichnung, keine eigenständige juristische Person.

(3) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB. Ein Verkauf an Unternehmer, Schulen, Bildungsträger oder Nachhilfeanbieter ist nicht Gegenstand dieses Angebots.

(4) Vertragspartner können volljährige Personen sowie Minderjährige mit Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter sein. Mit der Bestellung bestätigt der Kunde, dass er volljährig ist oder dass die erforderliche Zustimmung seiner gesetzlichen Vertreter zu diesem Vertrag vorliegt; der Anbieter holt diese Bestätigung im Bestellprozess ein. Unabhängig davon kann der Kurs durch einen benannten Nutzer (Absatz 5) genutzt werden, etwa wenn der Vertrag durch ein Elternteil geschlossen wird.

(5) Begriffe: „Kunde“ ist die Person, die den Vertrag abschließt. „Nutzer“ ist die Person, für deren private Abiturvorbereitung der Zugang bestimmt ist. Kunde und Nutzer können identisch sein (z. B. volljährige Schülerin oder volljähriger Schüler) oder auseinanderfallen (z. B. ein Elternteil als Kunde, das Kind als Nutzer). Der Kunde darf den Zugang einem einzelnen, von ihm benannten Nutzer zur privaten Nutzung überlassen.

(6) Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand und Art des Angebots

(1) Der Anbieter stellt einen digitalen Selbstlernkurs zur Vorbereitung auf das Abitur im Fach Englisch (Sekundarstufe II, Grund- und Leistungskurs, Land Nordrhein-Westfalen) bereit, dessen Schwerpunkt in der Bereitstellung vorproduzierter digitaler Lerninhalte besteht (Texte, interaktive Übungen, herunterladbare Materialien gemäß der jeweils auf der Produktseite gültigen Leistungsbeschreibung). Interaktive Übungen, Quizze, Fortschrittsanzeigen und sonstige technische Funktionen dienen ausschließlich der Nutzung, Organisation und Selbstkontrolle dieser Inhalte und begründen keine individuelle Betreuungs-, Beratungs- oder Auswertungsleistung.

(2) Maßgeblich für den Umfang der geschuldeten Leistung ist die Produktbeschreibung auf der jeweiligen Angebotsseite zum Zeitpunkt der Bestellung. Allgemeine Werbeaussagen, kostenlose Inhalte (z. B. YouTube-Kanal, Gratis-Materialien) und Beispiele begründen nur dann einen darüber hinausgehenden Leistungsanspruch, wenn sie ausdrücklich als Bestandteil des kostenpflichtigen Kurses bezeichnet werden. Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.

(3) Selbstlernangebot (wichtig): Der Kurs ist als reines Selbstlernangebot konzipiert. Eine individuelle Betreuung, die Korrektur von Aufgaben, Einsendeaufgaben, eine persönliche Lernerfolgskontrolle oder eine Prüfungsberatung sind nicht Vertragsbestandteil. Interaktive Übungen, Quizze und Musterlösungen dienen ausschließlich der Selbstkontrolle. Etwaige Fortschrittsanzeigen, Quiz-Ergebnisse oder Markierungen innerhalb des Kursbereichs dienen ausschließlich der technischen Selbstorganisation und Selbstkontrolle des Nutzers. Sie werden durch den Anbieter nicht individuell ausgewertet, bewertet oder zur persönlichen Überwachung des Lernerfolgs genutzt. Der Anbieter beantwortet im Rahmen des kostenpflichtigen Kurses keine individuellen fachlichen Aufgaben, Klausurversuche, Texte oder sonstigen persönlichen Lernleistungen des Nutzers; Supportleistungen beschränken sich auf technische und organisatorische Fragen zur Nutzung des Kursbereichs.

(4) Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Lerninhalte. Ein bestimmter Lern- oder Prüfungserfolg, eine bestimmte Note oder das Bestehen einer Prüfung werden nicht geschuldet und nicht zugesichert.

(5) EasyAbi Englisch ist ein privates Angebot und kein offizielles Angebot des Landes Nordrhein-Westfalen, einer Schulbehörde, einer Schule oder einer Prüfungsstelle.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung dar.

(2) Durch Anklicken des Bestell-Buttons („Zahlungspflichtig bestellen“) gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab.

(3) Vor Abgabe der Bestellung kann der Kunde seine Eingaben im Bestellprozess jederzeit prüfen und über die vorgesehenen Browser- und Änderungsfunktionen korrigieren. Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende Sprache ist Deutsch.

(4) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung durch eine Bestellbestätigung in Textform (z. B. per E-Mail) oder durch die Bereitstellung des Zugangs annimmt.

(5) Der Anbieter stellt dem Kunden den Vertragstext, diese AGB, die Widerrufsbelehrung sowie die Dokumentation der nach § 9 erteilten Zustimmungen auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung, und zwar als Text in der Bestätigungs-E-Mail oder als PDF-Anhang, nicht ausschließlich als Link auf eine Website.

§ 4 Preise und Zahlung

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Angebotsseite genannten Preise. Die Preise sind Endpreise.

(2) Aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und nicht gesondert ausgewiesen. Bei digitalen Produkten fallen keine Versandkosten an.

(3) Die Zahlung erfolgt über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsarten. Der Kaufpreis ist mit Vertragsschluss sofort fällig.

§ 5 Bereitstellung und Zugangsdauer

(1) Der Zugang zu den digitalen Inhalten wird nach erfolgreicher Zahlungsabwicklung und nach Übermittlung der Vertragsbestätigung gemäß § 3 Abs. 5 freigeschaltet, soweit im Einzelfall nichts anderes angegeben ist.

(2) Der Zugang besteht für 24 Monate ab Freischaltung. Nach Ablauf dieses Zeitraums endet der Zugang automatisch; eine Verlängerung ist nicht geschuldet, kann aber gesondert angeboten werden. Das Datum der Freischaltung und das Datum des Zugangsendes werden dem Kunden in der Bestellbestätigung mitgeteilt.

(3) Die Nutzung der Inhalte setzt voraus, dass der Nutzer über ein Kundenkonto, einen Internetzugang, ein internetfähiges Endgerät, einen aktuellen Browser mit aktiviertem JavaScript, eine gültige E-Mail-Adresse sowie für herunterladbare Materialien über einen PDF-Reader verfügt. Die Erfüllung dieser technischen Voraussetzungen liegt im Verantwortungsbereich des Kunden bzw. Nutzers.

§ 6 Nutzungsrechte

(1) Der Kunde erhält für sich oder einen von ihm benannten einzelnen privaten Nutzer ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die bereitgestellten Inhalte und Materialien ausschließlich zu privaten Lernzwecken zu nutzen. Der Kunde darf das Kundenkonto verwalten, Rechnungen abrufen und vertragsbezogene Einstellungen vornehmen; die Nutzung der Lerninhalte ist ausschließlich dem Kunden selbst oder dem von ihm benannten einzelnen Nutzer gestattet. Ein Wechsel des benannten Nutzers ist nur mit Zustimmung des Anbieters zulässig.

(2) Der Nutzer darf herunterladbare Materialien, soweit technisch vorgesehen, für eigene private Lernzwecke herunterladen, speichern und ausdrucken.

(3) Nicht gestattet sind insbesondere die Weitergabe der Inhalte oder der Zugangsdaten an weitere Personen, die öffentliche Zugänglichmachung, die systematische oder gewerbliche Vervielfältigung, die gewerbliche Nutzung sowie die Weiterveräußerung der Inhalte, ganz oder in Teilen. Ebenfalls nicht gestattet sind, soweit nicht gesetzlich zwingend erlaubt, das automatisierte Auslesen der Inhalte (Scraping), die systematische Übernahme in eigene Datenbanken, Lernplattformen oder KI-Systeme sowie die Nutzung zur Erstellung konkurrierender Angebote. Die Zugangsdaten sind persönlich.

(4) Bei begründetem Verdacht einer missbräuchlichen Nutzung, insbesondere der Weitergabe von Zugangsdaten, darf der Anbieter den Zugang vorübergehend sperren, soweit dies zur Aufklärung oder Verhinderung des Missbrauchs erforderlich ist. Der Kunde wird unverzüglich informiert und erhält Gelegenheit zur Stellungnahme. Erweist sich der Verdacht als unbegründet, wird der Zugang unverzüglich wiederhergestellt; soweit der Kunde oder Nutzer die Sperre nicht zu vertreten hat, verlängert sich die Zugangsdauer um die Dauer der Sperre. Gesetzliche Ansprüche des Kunden bleiben unberührt.

(5) Alle Inhalte sind urheberrechtlich geschützt; die Rechte verbleiben beim Anbieter.

§ 7 Aktualisierungen

(1) Gesetzlich geschuldete Aktualisierungen, insbesondere solche, die für den Erhalt der Vertragsmäßigkeit oder der Sicherheit des digitalen Produkts erforderlich sind, stellt der Anbieter im gesetzlich vorgesehenen Umfang (§§ 327e, 327f BGB) während der Zugangsdauer bereit und informiert den Kunden hierüber.

(2) Soweit der Anbieter während der Zugangsdauer freiwillige Aktualisierungen, Ergänzungen oder Verbesserungen bereitstellt, entstehen hierfür keine zusätzlichen Kosten.

(3) Inhaltliche Aktualisierungen an neue Lehrpläne, Vorgaben, Prüfungsschwerpunkte oder Abiturjahrgänge sind nur geschuldet, soweit dies auf der Produktseite ausdrücklich zugesagt ist oder zur Erhaltung der Vertragsmäßigkeit des konkret erworbenen digitalen Produkts erforderlich ist. Im Übrigen bleibt für den geschuldeten Leistungsumfang die Produktbeschreibung zum Zeitpunkt der Bestellung maßgeblich.

§ 8 Mängelrechte

(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte. Bei Verträgen über digitale Produkte gegen Zahlung eines Preises gelten insbesondere die gesetzlichen Vorschriften über Verträge über digitale Produkte (§§ 327 ff. BGB).

(2) Diese Mängelrechte werden durch die übrigen Bestimmungen dieser AGB nicht eingeschränkt.

§ 9 Widerrufsrecht

(1) Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten und das Muster-Widerrufsformular ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung. Für die Erklärung des Widerrufs stellt der Anbieter zusätzlich eine elektronische Widerrufsfunktion auf der Website bereit, die während der Widerrufsfrist ständig verfügbar und leicht zugänglich ist.

(2) Produktart und vorzeitiges Erlöschen: Der Vertrag betrifft die Bereitstellung nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlicher digitaler Inhalte in einem geschützten Online-Kursbereich. Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat, nachdem der Kunde

  • a) ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrags beginnt,
  • b) seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass sein Widerrufsrecht durch diese Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags erlischt, und
  • c) der Anbieter dem Kunden eine Bestätigung des Vertrages gemäß § 312f BGB auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt hat.

(3) Der Kunde erteilt die Zustimmung und Bestätigung nach Absatz 2 im Bestellprozess durch Setzen eines gesonderten, nicht vorausgewählten Auswahlfeldes, das von der allgemeinen AGB-Zustimmung getrennt ist. Der Anbieter dokumentiert in der Bestellbestätigung (dauerhafter Datenträger) mindestens: Datum und Uhrzeit der Zustimmung, den verwendeten Zustimmungstext, die AGB-Version, die Version der Widerrufsbelehrung, das Produkt sowie den Beginn des Zugangs.

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.

(2) Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(3) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie die gesetzlichen Mängelrechte (§ 8) bleiben unberührt.

(4) Die Inhalte werden mit fachlicher Sorgfalt erstellt. Der Anbieter übernimmt jedoch keine Garantie für einen bestimmten Lern-, Noten- oder Prüfungserfolg. Die Inhalte ersetzen keine individuelle Beratung und stellen keine offizielle Prüfungs- oder Rechtsberatung im Hinblick auf Prüfungsordnungen dar. Prüfungsanforderungen, Lehrpläne und Vorgaben können sich ändern; maßgeblich sind stets die jeweils offiziellen Vorgaben der zuständigen Stellen.

§ 11 Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsarme Bereitstellung der digitalen Inhalte. Eine ununterbrochene Verfügbarkeit wird nicht garantiert. Vorübergehende Einschränkungen können insbesondere durch Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, technische Störungen oder Störungen bei Drittanbietern (z. B. Hosting- oder Zahlungsdienstleistern) entstehen. Planbare Wartungen führt der Anbieter nach Möglichkeit so durch, dass die Nutzung möglichst wenig beeinträchtigt wird. Gesetzliche Rechte des Kunden bei Leistungsstörungen bleiben unberührt.

§ 12 Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in der Datenschutzerklärung.

§ 13 Streitbeilegung

Der Anbieter ist weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 14 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.

(2) Ist der Kunde Verbraucher, gelten für den Gerichtsstand die gesetzlichen Regelungen.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.