Answer Key · Teil F · Sprachmittlung
Situation und Adressat
Übung 1
| (a) Wer liest | Jake, ein Freund aus den USA. Er kennt sich mit Lebensmittelläden aus, weil er im Laden seiner Familie arbeitet. |
| Weiß nicht | dass Läden in Deutschland sonntags geschlossen bleiben müssen, dass das Grundgesetz den Sonntag schützt und jedes Bundesland die Öffnungszeiten regelt. |
| Wozu | Er wundert sich über die Regel und will sie verstehen. |
| Was hinein | persönliche E-Mail; zwei Inhalte: die Sonntagsregeln (explaining) und warum der Laden umstritten ist (outlining, also beide Seiten). |
| (b) Wer liest | eine ganze Schulklasse in Irland, Jugendliche in deinem Alter, die du nicht persönlich kennst. |
| Weiß nicht | welche Regeln in Deutschland für Nebenjobs von Jugendlichen gelten. |
| Wozu | Die Klasse vergleicht Länder und braucht Fakten für ihre Recherche. |
| Was hinein | E-Mail an eine Gruppe, halbförmlich (Hello everyone oder Dear all); zwei Inhalte: die Regeln und die Erfahrungen der befragten Schüler. |
Übung 2
| 1 X | Die förmlichste Anrede, für einen unbekannten Empfänger. In keiner der drei Aufgaben schreibst du an einen Unbekannten. |
| 2 a | persönliche E-Mail an einen Freund |
| 3 b | E-Mail an eine Gruppe, die du nicht einzeln kennst |
| 4 H | Ein Blogeintrag hat keine Anrede. Er beginnt nach der Überschrift mit einem Satz an alle Leser. |
| 5 X | So beginnt eine Summary. In der Sprachmittlung bleibt der deutsche Titel draußen, die Leser verstehen ihn nicht (S. 78). |
Übung 3: eine mögliche Karte
| Weiß schon | wie ein Lebensmittelladen funktioniert; dass du in Deutschland lebst |
| Weiß nicht | die Regeln für den Sonntag und wer sie macht; wo und wie Ostwelde liegt |
| Will wissen | ob die Regel stimmt, warum es sie gibt, warum ein Dorf darüber streitet |
| Ton | persönlich: Kurzformen erlaubt, direkte Ansprache |
You asked me last week whether German shops really close on Sundays. They do, and in one village that rule has just turned into a real argument.
Das muss drin sein
- Jake ist ein Freund: persönlicher Ton, keine förmliche Anrede.
- Was Jake nicht wissen kann, steht auf der Karte: die Sonntagsregel und wer sie macht.
- Der erste Satz nennt den Anlass und knüpft an Jakes Frage an.
Typische Fehlgriffe
- Einen Satz über den Artikel an den Anfang stellen: „I have read an article by Katrin Albers.“ Jake hat nach der Regel gefragt, nicht nach dem Artikel.
- Dear Jake und am Ende Yours sincerely. Die Schlussformel passt nicht zur Anrede eines Freundes (S. 78).
- Bei „Weiß nicht“ etwas eintragen, das Jake sehr wohl kennt, etwa was ein Supermarkt ist.
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